Wandern in Berchtesgaden

Das Berchtesgadener Land zählt zu den vielseitigsten Wanderregionen der Alpen. Genussvolle Spaziergänge, aussichtsreiche Höhenwege und anspruchsvolle Bergtouren führen Sie zu Almen, Gipfeln und eindrucksvollen Naturlandschaften. Allein der Nationalpark Berchtesgaden bietet ein rund 230 Kilometer langes Wegenetz, das alle Schwierigkeitsstufen abdeckt und hervorragend ausgeschildert sowie gepflegt ist.

 

Planen Sie Ihre Touren individuell oder nehmen Sie an einer kostenlosen Themenwanderung teil. Sowohl im Sommer als auch im Winter zeigen Ihnen erfahrene Gästeführer und Mitarbeiter des Nationalparks die schönsten und oft verborgensten Seiten der Region.

Wandern auf Salz- und Soleleitungswegen: Kulturgeschichte Schritt für Schritt

Kultur und Landschaft im Berchtesgadener Land sind seit Jahrhunderten eng mit dem Salzabbau verbunden. Bereits ab 1571 wurde die Alpensole vom Bergwerk in Berchtesgaden zur Saline nach Bad Reichenhall transportiert. Heute verlaufen entlang der ehemaligen Soleleitungen attraktive Wanderwege, die Naturerlebnis und Geschichte miteinander verbinden.

 

Der bekannte Stollenweg bei Berchtesgaden führt überwiegend durch schattigen Bergwald und ist besonders an warmen Sommertagen angenehm zu begehen. Entlang des historischen Weges eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.

Der SalzAlpenSteig: Grenzüberschreitender Weitwanderweg mit Panorama

Der 233 Kilometer lange Premium-Weitwanderweg SalzAlpenSteig verbindet den Chiemsee mit dem Hallstätter See am Fuße des Dachsteinmassivs. In 18 Tagesetappen führt er durch das bayerische Voralpenland bis in hochalpine Regionen Österreichs.

 

Zu den Höhepunkten zählen unter anderem die Weißbachschlucht, der Grünstein mit Blick auf Schönau am Königssee sowie die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau. Ergänzend zum Fernwanderweg laden 25 kürzere Rundwege dazu ein, einzelne Abschnitte flexibel zu erkunden – sechs davon zeigen besonders eindrucksvoll die Vielfalt des Berchtesgadener Landes.

Immer am Wasser entlang: Seen- und Klammwanderungen

Wilde Klammen und glasklare Bergseen prägen das Landschaftsbild der Region. Die Almbachklamm in Marktschellenberg führt über Stege und Brücken entlang eines tosenden Gebirgsbaches bis zur historischen Marmorkugelmühle – Deutschlands ältester noch betriebener Kugelmühle.

 

In der Wimbachklamm bei Ramsau erleben Sie auf kurzer Strecke eindrucksvolle Wasserfälle und enge Felsformationen, während die Seisenbergklamm bei Weißbach mit ihren Holzstegen besonders familienfreundlich ist.

 

Auch die Seen des Berchtesgadener Landes laden zu unvergesslichen Wanderungen ein:
Der Malerwinkel-Rundweg am Königssee bietet spektakuläre Ausblicke auf das smaragdgrüne Wasser. Der Hintersee mit dem Zauberwald begeistert mit romantischer Kulisse aus Felsen, Wald und Wasser. Der Thumsee bei Bad Reichenhall eignet sich hervorragend für eine leichte Rundtour mit Badepause, während der abgelegene Funtensee eine anspruchsvolle Ganztagestour für erfahrene Bergwanderer darstellt.

 

Ob gemütlich oder sportlich – Wasser, Natur und Bergkulisse sind hier stets treue Begleiter.

FAQ rund um das Wandern im Berchtesgadener Land

Wandern mit Hund – ist das möglich?

Ja, Wandern mit Hund ist im Berchtesgadener Land grundsätzlich möglich. Je nach Größe und Kondition Ihres Vierbeiners eignen sich einfache Spazierwege ebenso wie anspruchsvollere Pfade. Bitte beachten Sie, dass im Nationalpark Berchtesgaden Leinenpflicht besteht.

Zum Schutz der einzigartigen Naturlandschaft setzt die Region auf sanfte Mobilität. Nutzen Sie den Wanderbus oder Rufbus, um bequem und nachhaltig zu den Ausgangspunkten Ihrer Touren zu gelangen.

An den geführten Touren des Nationalparks Berchtesgaden müssen Sie sich nicht vorab anmelden. Besonders erfreulich: Die Wanderungen in kundiger Begleitung sind kostenlos.

Ja. Im Berchtesgadener Land finden Sie Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade – darunter auch familienfreundliche Routen, die sich gut mit Kinderwagen oder Trage meistern lassen.